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Lotter Unfallretter wollen Weltmeister werden

Lotter Unfallretter wollen Weltmeister werden

 

Lotte. Als Anerkennung für eine hervorragende Leistung überreichten Vertreter der CDU-Fraktion dem Deutschen Meister in der Unfallrettung, dem TR-Team Lotte, eine Spende in Höhe von 100 Euro und Glückwünsche der ganzen Fraktion. Das Geld ist auch dringend nötig, will das Team zur Weltmeisterschaft nach Brasilien reisen.

 

 

Werner Schwentker, Christian Thies, Steffen Wascher und Walter Ottens gratulierten der erfolgreichen Mannschaft und betonten, dass die Fraktion es sehr begrüßen würde, wenn die Feuerwehrkameraden ihr Fähigkeiten auf der diesjährigen Weltmeisterschaft in Rio de Janeiro unter Beweis stellen könnten. „Der Deutsche Meister repräsentiert dann die Gemeinde Lotte in Brasilien. Wir hoffen, dass über Sponsoring die Kosten gedeckt werden können.“ Sollten die Spenden nicht ausreichen, empfiehlt die Fraktion der Gemeinde, sich an den Kosten zu beteiligen.

 

Unterstützung aus dem Rathaus

Steffen Wascher fand die Aktion von Friedhelm Pösse während der Ehrung im Rathaus vor zwei Wochen, spontan 100 Euro zu spenden, so gut, dass die CDU die Aktion wiederholte: „Euer Team und die Deutsche Meisterschaft sind ein großer Mehrwert für die Gemeinde.“ Auch Werner Schwentker lobte die jungen Leute: „Ihr wollt nach Brasilien, und wir wollen uns dafür einsetzen, dass ihr zur Weltmeisterschaft fahrt. Ihr habt nicht nur ein super TR-Team, sondern auch hervorragende First Responder und Feuerwehrkameraden. Bei euch ist man in besten Händen!“

 

Dank an die Gemeinde

TR-T-Captain Bastian Bartels entgegnete, dass es nicht überall üblich sei, dass die Feuerwehr so viel Unterstützung durch die Gemeinde erfahre: „Das ist ganz selten“. Nils Gebauer meinte: „Jetzt konnten wir mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft der Gemeinde auch mal was zurückgeben, wo sie so in uns investiert hat.“

 

Know How dank Unterstützer

Fast 100 Autos haben die Kameraden in den vergangenen Jahren – nach bestimmten Kriterien – zerlegt. Dafür danken sie der Firma Flatau in Osnabrück. Nils Gebauer hielt ein Bund mit rund 50 Autoschlüsseln in die Höhe, Erinnerungen an die Schrottautos. „Ohne unseren Sponsor ,Lukas‘, der uns mit hydraulischen Rettungsgeräten unterstützt, wären wir nicht so weit gekommen“, betonten die Kameraden.

 

Ihre Kenntnisse hat das TR-Team schon an Feuerwehrkameraden, Polizei, SEK, Notärzte und Bundeswehr weitervermittelt, die aus Interesse oder zur Schulung ins Gerätehaus gekommen sind.

Lotteraner wollen Weltmeister werden

Beim Dachverband der Rettungsteams, dem Verein zur Förderung des deutschen Unfallrettungswesens VFDU, hat das Team schon angemeldet, dass es an der Weltmeisterschaft in Brasilien teilnehmen möchte. „Wir sind jetzt so richtig angestochen, wir wollen hin und sind hochmotiviert“, bekundeten Janec Hofer und Nils Gebauer.

Nun müssen nur noch insgesamt etwa 18500 Euro zusammen kommen, dann können die Meister in der Unfallrettung ihren Traum verwirklichen. Wer dazu beitragen möchte, kann sich bei Bastian Bartels und Florian Feist melden unter Tel.: 0160/97785054 oder 0172/5621914.

 

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung 30.06.2016 -Erna Berg-

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Pressemitteilung der Fraktionen von CDU, Grüne/Bündnis 90 und FDP zur Kindergartensituation in Lotte-Büren

CDU, Grüne und FDP im Lotter Rat:

Zukunftssicherheit nur mit Kindergarten-Neubau

Auch wenn die derzeitigen Zahlen des Kreisjugendamtes für das nächste und übernächste Kindergartenjahr einen Bedarf von acht Gruppen in Lotte-Büren sehen, ist nach Auffassung des Kreises ein weiter steigender Bedarf ab dem Jahr 2018 absehbar. Unsere bestehenden Kindergärten in Büren mit derzeit vier und zwei Gruppen könnten nur mit vielen Kompromissen und gleichzeitig hohen Investitionen, ohne damit letztlich eine Zukunftssicherheit zu erlangen.

Die Bündnis für Lotte also die Fraktionen von CDU, Grüne/Bündnis 90 und FDP haben die sich bietenden Alternativen unter den Gesichtspunkten einer baldigen aber zukunftssicheren Bedarfsdeckung, der Investitions- und Betriebskosten sowie der Qualität des Betriebs analysiert und beraten.

Auf dieser Grundlage haben Sie dem Bürgermeister in einem Gespräch am 31. August mitgeteilt, dass sie den Neubau eines Drei-Gruppen-Kindergartens im westlichen Bereichs Bürens, ggf. auch im anliegenden Randbereich Wersen's für sinnvoll halten. Hierbei wird eine Reduzierung des gemeindeeignen Regenbogenkindergartens auf 3 Gruppen gesehen. Diese Größe gibt dem Kindergarten vernünftige bauliche Möglichkeiten für notwendige Ruheräume, Mittagsverpflegung, Differenzierung usw.

Eine ggf. spätere Bedarfsdeckung über 8 Gruppen hinaus könnte in der Kinderland Einrichtung erfolgen oder durch eine Erweiterung des Neubaus, der auch gleichzeitig eine Erweiterungsfunktion für Wersen übernehmen kann.

Die Fraktionen haben bei der Darstellung des Lösungsvorschlages sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die notwendige Reduzierung auf drei Gruppen des kommunalen Regenbogen-Kindergartens keinesfalls zu Lasten des Personals gehen darf. Hier muss die Verwaltung entsprechende Regelungen anwenden.

Um nicht unnötig weitere Zeit zu verlieren, ist nach Meinung der Fraktionen von CDU, Grüne/Bündnis 90 und FDP zügiges Handeln zur Umsetzung erforderlich.

 

Lotte, den 1. Sept. 2015

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CDU-Landratskandidat Klaus Effing zu Gast in Lotte

Familie und Wirtschaft stärken

CDU-Landratskandidat Klaus Effing zu Gast in Lotte

Zu Gast in Lotte: CDU-Landratskandidat Klaus Effing (Zweiter von rechts) im Gespräch mit (von links) Werner Schwentker, Bürgermeister Rainer Lammers und Stephan Lütke Glanemann. Foto: Angelika Hitzke

 

Klaus Effing, promovierter Verwaltungsfachmann, ist CDU-Kandidat für die Landratswahl am 13. September. Mit dem derzeitigen Landrat Thomas Kubendorff, der sich nicht wieder zur Wahl stellt, arbeitet er fast täglich zusammen und begleitete ihn auch bei seiner Radtour durch die Gemeinde Lotte. Am Dienstag besuchte er Bürgermeister Rainer Lammers und seine Lotter CDU-Kollegen Werner Schwentker und Stephan Lütke Glanemann im Wersener Rathaus.

Im Arbeitsgespräch mit dem SPD-Bürgermeister, mit dem die Zusammenarbeit auch über die Parteigrenzen hinweg „klasse“ funktioniere, und dem CDU-Fraktionschef im Rat sowie dem CDU-Ortsvorsitzenden erläuterte er seine Ziele. Schwerpunkt ist für ihn die (kommunale) Familie: „Wir müssen gemeinsam den Kreis nach vorne bringen.“ Der „Familien-Kreis“ Steinfurt sei schon sehr aktiv und attraktiv, müsse aber noch attraktiver für junge Familien werden. Denn nur so könne der Kreis seine Einwohnerzahl von derzeit rund 430000 halten.

Neben hoher Lebensqualität und Möglichkeiten, sich zu einem „verträglichen Preis“ ein Haus zu bauen, seien Bildung/Ausbildung, Infrastruktur, und die Schaffung weiterer Arbeitsplätze durch Wirtschaftsförderung und Unternehmensansiedlung dafür Voraussetzungen, wo man zwar schon gut aufgestellt sei, aber noch besser werden müsse.

Ein Bereich, in dem dezentral vor Ort die beste Hilfe und Qualifikation möglich und wichtig sei, ist der SGB-II-Bezug. Die Arbeitslosenquote von 4,6 Prozent sei zwar die zweitniedrigste in NRW. Aber bei über 11 000 Familien und damit rund 25 000 Menschen, die von Sozialhilfe leben, „müssen wir schauen, wie wir diesen Menschen die Möglichkeit geben, ihren eigenen Lebensunterhalt zu verdienen“. Auf der anderen Seite seien derzeit rund 1000 Ausbildungsplätze im Kreis noch frei.

Das Ziel, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze von derzeit 145000 auf 150000 anzuheben, möchte Klaus Effing durch gute Bedingungen für Unternehmen erreichen. Um Firmen hier her zu ziehen, sei der weitere Ausbau der Infrastruktur unerlässlich – sowohl auf der Straße, auf der Schiene, in der Luft, als auch bei den digitalen Netzen, sprich: der Versorgung mit schnellem Internet : „Da müssen wir deutlich besser werden“, betonte er mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit international agierender Firmen.

Der Kandidat verwies auf geplante Straßen etwa in Ibbenbüren, Emsdetten und Rheine: „Ich möchte, dass die auch gebaut werden.“ Das gilt auch für die Kreisstraße 23 in Halen , auf deren Ausbaudringlichkeit Bürgermeister Lammers hinwies, verbunden mit der Bitte, den „nicht auf die lange Bank“ zu schieben. Der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO), so Effing, sei von großer regionaler Bedeutung und ein „Riesenstandortvorteil“.

Tecklenburger Nordbahn

Auch die Reaktivierung der Tecklenburger Nordbahn befürworte er, „wenn sie zu vertretbaren operativen Kosten zu machen ist“. Alle Erfahrungen mit ähnlichen Projekten zeigten, dass die Passagierzahlen deutlich höher lägen als im Busverkehr. Als „Superidee“ bezeichnete er das von der Lotter CDU angedachte Stadtbahn-Konzept .

Dazu, so berichteten Lütke Glanemann und Schwentker, habe es am Montagabend einen runden Tisch mit Experten gegeben. „Uns geht es vor allem um Verkehrssicherheit“, betonten sie unter Hinweis auf die „schon heute prekäre Situation“der Trasse am Strotheweg in Büren. Schwentker sprach der Gemeinde großes Lob dafür aus, das Kernanliegen des CDU-Antrags aufzugreifen. Noch seien nicht alle Probleme gelöst, aber es gebe eine „deutliche Willensbildung“, um vielleicht zu einer verträglichen Lösung zu kommen. „Wir arbeiten dran“, sagte auch Lammers dazu. Der CDU-Landratskandidat versicherte, dass das Bürgerradwegprogramm fortgesetzt werden soll. Auch über die Entschärfung der Gefahrensituation auf der Bergstraße sei noch zu reden. Beim Thema Kreisumlage zeigte sich Effing aufseiten der Kommune und als Freund dezentraler Strukturen: „Mir ist es lieber, das Geld wird vor Ort ausgegeben und nicht bei uns.“

„Wichtig ist, dass die kommunale Familie zusammensteht“, unterstrich Effing und bat darum, für eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu werben: „Eine Wahlbeteiligung unter 30 Prozent wäre für unsere Demokratie ganz schlecht:“

Zur Person: CDU-Landratskandidat Dr. Klaus Effing

Der gebürtige Emsdettener Dr. Klaus Effing ist 46 Jahre alt, verheiratet und Vater einer 16-jährigen Tochter und eines 14-jährigen Sohnes.

Als Leiter des Haupt- und Personalamtes des Kreises Steinfurt ist er die rechte Hand des derzeitigen Landrates Thomas Kubendorff.

Effing ist seit 2008 in der CDU und seit rund 25 Jahren in verschiedenen Funktionen in der Kreisverwaltung tätig, unter anderem im Jobcenter und im Ordnungsamt. Seit 2002 ist Klaus Effing im Kreisverband der Europa-Union und zurzeit dessen stellvertretender Vorsitzender. Der im Münsterland Verwurzelte absolvierte eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Kreis Steinfurt, studierte später berufsbegleitend Verwaltungswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre. Dieses Studium schloss er mit dem Diplom ab. Ebenfalls nebenberuflich studierte er dann noch öffentliches Management an der Universität Kassel und promovierte mit einer Dissertation zum Thema „Möglichkeiten zur Verbesserung der Effektivität des Handelns von Behörden vor dem Hintergrund der Theorie lernender Organisationen, untersucht am Beispiel der Arbeitsvermittlung in deutschen Optionskommunen“, die er 2011 mit „cum laude“ abschloss.

Seine Hobbys sind Laufen, Wandern und Lesen. Sein Hauptanliegen ist es, das Münsterland und den Kreis Steinfurt als Familienregion zu stärken.

 

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung, 28.07.2015 - ah -

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